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Die romagnolische Piadina

Piada, pie, pjida, pièda, pji, pida: so wird die Piadina, ein typisches Fladenbrot der Romagna, im lokalen Dialekt genannt. Egal welches Wort, gesprochen wird über das Gleiche, ein besonderer und doch einfacher Leckerbissen.

 

Piadina romagnola


Dieses typische Produkt der Romagna findet man am Strand sowie in den Hügeln, entlang des Flusses Sillaro, südliche Provinz von Bologna, bis Ravenna, dann in Rimini, Forlí bis Cesena.

Die Piadina ist antiken Ursprungs, eine einfache Nahrung der ländlichen Bevölkerung mit einem einfachen Teig. Das erste schriftliche Zeugnis stammt aus dem Jahre 1371, als der Legat Kardinal Anglico de Grimoard in der Descriptio Romandiolae zum ersten Mal das Rezept niederschrieb: "Man knetet Weizenmehl mit Wasser und salzt den Teig. Man kann den Teig auch mit Milch und mit etwas Schmalz kneten".

Und auch heute mit geschützter geographischen Angabe ist der Teig nicht anders. In den verschiedenen Ortschaften kann der Teig auch abweichend von diesem Rezept hergestellt werden; man kann auch Olivenöl anstatt Schmalz verwenden oder gar noch eine Prise Bikarbonat dazugeben, für einen mürberen und weicheren Teig, dabei bleibt der Geschmack aber gleich: köstlich!

Nachdem man den Teig geknetet hat, formt man ca. 25-30 cm große Teigbällchen, die dann mit dem Nudelholz (oder mit modernen Geräten) rund ausgerollt werden. Fertig ist die Piadina, sie kann jetzt in der Backform oder in einer Teflonpfanne gekocht werden. Es empfiehlt sich, die Piadina kurz von beiden Seiten zu kochen und sie warm in vier Teile geteilt zu genießen.

Normalerweise isst man die Piadina warm, aber auch kalt ist sie schmackhaft. Man kann sie als Brot verzehren oder auch mit Wurstwaren, Käse, Wurst, Gemüse oder Kräuter.

Die dünnste Piandina (2-3 mm) findet man normalerweise in Riccione und Rimini; die dickste (6-8 mm) in den Umgebungen Forlì und Ravenna, so dass man jedes Stück aufschneiden und mit Squacquerone-Käse und Rucola als Aufstrich genießen kann!

Ähnlich wie die Piadina ist der Crescione (ab Forlí) oder der Cassone (Rimini): Der Teig wird sehr dünn ausgerollt, zur Hälfte gefüllt mit Zutaten wie zerbröselte Wurst und geschmorte Zwiebeln, oder frische, kleingehackte "rosole" (junge Monhblätter); oder auch mit Mozzarella-Käse und Tomate wie der Calzone in der Pizzeria - und heutzutage ... auch mit Nutella - einfach köstlich!

In der Romagna findet man die Piadina an jeder Straßenecke in den typischen Straßenständen. In den Restaurants wird sie zusammen mit den typischen Gerichten serviert.

Und heute hat jeder Supermarkt, der auf sich hält, auch außerhalb der Region Emilia Romagna 4er oder 5er-Pack Piadina bekannter romagnolischer Betriebe im Handel.

Und was trinkt man dazu? Sicherlich Sangiovese, ein gut strukturierter, großzügiger und harmonischer Wein. Wer Weißwein bevorzugt, da ist der Pagadébit ideal.

 

Für weitere Infos:

Rimini Riviera Redaktion

Letzte Aktualisierung 07.11.2014

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